Keine Kohlenschaufel, keine Harfe?

Keine Kohlenschaufel, keine Harfe?

Meine Lieben

Das war eine Vorweihnachtszeit und ein Jahreswechsel.

In mir ist nur grosse Dankbarkeit, dass ich weder eine Kohleschaufel noch eine Harfe in die Hand gedrückt bekommen habe und meine Erkrankung überstehen darf.

Es war so krass, was da alles passiert ist, wie jeder im rechten Moment am rechten Ort war. Und wie ich schlussendlich einem Arzt in die Hände gefallen bin, der seine Arbeit liebt. In keinem Moment war mir bewusst, wie sehr ich schon mit dem Tod flirtete. Nein, im Gegenteil ich wollte in die Schweiz fliegen und mir meine Gallensteine zertrümmern lassen… warum ich schlussendlich zustimmte, dass ich in Athen operiert wurde, weiss ich immer noch nicht so genau, aber ich weiss dass es meine Rettung war.

In der Nacht nach der Operation, wo mir das alles so sehr bewusst wurde, dass es einfach so sein musste wie es war… konnte ich aus lauter Dankbarkeit nur noch weinen… und ganz ehrlich schauderte mich wenn ich daran denke, wenn das alles auf den Galapagos Inseln passiert wäre… aber eben das hätte und wäre ist ja nicht und somit bleibt mir nur ganz tiefen Dank dem Leben, den richtigen Menschen um mich rum und dem passionierten Arzt.

PS. Wobei meine Geduld durch meinen Rück/Zwischenfall schon sehr auf die Probe gestellt wird…..doch die Dankbarkeit überwiegt.

1000 mal gesehen?

1000 mal gesehen?

Meine Lieben

Da gibt es auf meiner kleinen Insel, so ein paar Orte die ich einfach liebe. Ich liebe die Aussicht und auch wenn ich sie schon 1000 mal gesehen habe, ich liebe diese Aussicht trotzdem!

Wie ist das bei Dir? Nimmst Du Dir die Zeit kurz innezuhalten wenn Du an einem solchen Aussichtspunkt bist? Obwohl Du mitten im im Stress bist? Merkst Du wie gut es Dir tut wenn Du dort einen Moment verweilst, den Ausblick tief in Dich aufnimmst und spürst was Du gerade fühlst?

Es ist so schön sich diese Glücksmomente zu gönnen und ich könnte jedes Mal schreien vor Glück! So viel geht in meinem Kopf vor: Ich bin tief dankbar, dass ich am Leben bin und dass ich hier leben darf, dass ich gesund bin und einfach da vorbei fahren/gehen darf und diese wundervolle Natur geniessen darf. Dieses Gefühl, dass die Dankbarkeit auslöst, begleitet mich dann durch den Tag und macht mich glücklich.

Natürlich bin ich auch stolz auf meinen Mut, dass ich mich nicht abhalten liess auf die Insel zu ziehen.

Was ist Sonnentherapie?

Was ist Sonnentherapie?

Meine Lieben

Heute war ich am Vitamin D tanken, also meine Speicher noch ein bisschen füllen über Winter und ich sinnierte so vor mich hin. Das griechische Wort für „sünnele“ (sonnenbaden) ist Sonnentherapie (ηλιοθεραπεία).

Wie wahr dieser Ausdruck doch ist. Gerade im Winter leiden vielen Menschen unter Vitamin D Mangel, was uns depressiv machen kann. Aber auch sonst ist es Therapie in der Sonne zu sein. Die wärmenden Strahlen auf der Haut zu spüren, in meinem Falle neben dem Meer zu liegen und mich auch noch vom Meeresrauschen therapieren zu lassen.

Dann war es noch an meinem Kraftort, das heisst ich bin so zufrieden, glücklich und gut aufgetankt nach Hause und habe nicht eine Seite von meinem Buch gelesen. Ich war einfach da sicher 2,5 Stunden…. habe mich meinen Gedanken hingegeben und genossen.

Naturschauspiele

Naturschauspiele

Meine Lieben

Gestern, einen Tag nach Super Vollmond, war ich auf dem Nachhauseweg. Ich liebe es im Dunkeln über „meine“ Insel zu fahren.

Bei uns gibt es noch nicht so viel Lichtverschmutzung und es ist einfach traumhaft im total dunkeln zu fahren, die Sterne zu sehen, den fast Vollmond zu sehen und natürlich auch die wenigen Lichter unser und der Nachbarinsel.

Während dieser Fahrt, war mir so bewusst: mir fehlt nichts an Spektakeln… Die Natur ist VOLL Spektakel. Dramatische Sonnenuntergänge, romantische Sonnenaufgänge, das wundervolle knallblau der Ägäis mit den schneeweissen Häuser im Kontrast und diesen unglaublich hellen, grossen Vollmond.

Es macht mich unheimlich glücklich in diesem Paradies leben zu dürfen. Vermutlich ist es die Einfachheit.

Tief berührt und tief Dankbar

Sprengung des Seismographen

Sprengung des Seismographen

Meine Lieben

Eine sehr gefühlsbetonte Zeit ist angebrochen, vielleicht mal wieder? Oder auch vielleicht weil ich mich auf die Ausbildung von Stefan Hiene einliess?

Meine Freundin Michaela beschreibt es als „Ich erlebe emotionale Intensitäten… gäbe es eine Richterskala dafür, dann würde es den Seismographen wahrscheinlich sprengen.“ Und dieser Aussage schliesse ich mich vollumfänglich an, respektive ich habe die Aussage einfach geklaut 😉 <3

Da gibt es einen Mann, der mich kaum kannte, der meine Seele so tief berührte, dass ich nur noch weinen konnte vor Rührung und Berührung. Danke <3

Da gibt es Kritiken von Menschen, die mich sehr verletzen. Danke dass ich mich nun abwenden kann.

Da gibt es die Liebe der Menschen von der Ausbildung, die mich unterstützen und ermutigen. Ein ganz besonderes Danke an Karin <3 !

Da gibt es die grosse Fürsorge, ob es mir mit dem allem gut geht! Ein dickes Danke an Doris <3 .

Da gibt es die grosse Aufregung auf die Erfüllung eines Lebenstraum’s: Galapagos und Ecuador. Die Aufregung, ob ich auch an alles denke zum einpacken, vor allem tauchtechnisch und fototechnisch. Kleidertechnisch ist es auch eine Herausforderung da es einfach alles an Temperaturen haben kann 🙂

Da gibt es diese grossartige Organisation für das Bereisen von Ecuador von Judith DANKE <3

Da gibt es die grosse Angst, nicht von der Insel wegfliegen zu können am Freitag, weil der Wind zu stark ist, die Nerven zu behalten und zu sagen alles wird gut. Im Moment sollte es aber nicht so doll winden.

Da gibt es die Trauer, dass es vor der Reise mit meiner Taufe nicht mehr klappte, doch die Freude über den gespendeten Segen.

Was bleibt? Zu fühlen, fühlen, fühlen und nochmals zu fühlen. Trotz der ganzen Aufregung Zeit für Musse zu finden und hin zu fühlen was da alles gefühlt werden will.

Es braucht gerade alles bisserl viel Energie, doch ich bin so dankbar für dieses riesige Gefühlsfeuerwerk, dass da gerade abgeht und ich bin stolz, dass ich den Mut gefunden habe die Gefühle zu fühlen und nicht zu verdrängen.